Curse „Was du bist“

 

„Uns“ von Michael Kurth, ist so intensiv, so nah wie kaum ein anderes Album auf dem deutschen Markt.

Jeder einzelne Song ist voller Liebe, durchdacht und wie ein Fernglas zur Seele Curse.

Curse schafft es mit seinen Songs so nah zu gehen. So nah, dass ich mir „Kristallklarer Februar“ nicht anhören kann,

da ich jedes einzelne Mal anfangen muss zu weinen.

Seine Stimme ist wie Meditation, ich kann ihm stundenlang zuhören und es gibt dabei nichts einfacheres als jedes Wort zu glauben welches ihm über die Lippen geht.

Dieses Album zu übertreffen ist eine Mammutaufgabe,  ich bin sehr gespannt und glaube an ihn.

Seit dieser Woche gibt es nun einen Einblick in sein neues Album „Die Farbe von Wasser“.

„Was du bist“ ist ein Schritt zurück, ein Schritt weg von „Uns“, mehr Rap, weniger Orchester.

Das soll nicht heißen das ich es schlecht finde, im Gegenteil, Curse geht weg von „Uns“, findet dafür mehr zu sich.

Ich freue mich auf alles was kommt, auf alles was er zu sagen hat.

Mit Curse verbinde ich vieles, Liebe, Leben, Abschied.

DANKE

Sarah

https://www.youtube.com/watch?v=s3eNwA-Nh4E

7 Jahre „Mit Vergnügen“ mit Nisse, Elif, Balbina, Judith Holofernes, Milliarden, Teesy, und und und

Bei der Playlist bin ich fast vom Bett gepurzelt, so unfassbar viele ,unfassbar schöne Menschen live on Stage und so viele von ihnen sind so tief in meinem Herz verankert……

Da muss ich die Jungs von „Mit Vergnügen“ schon vorab knutschen für diesen wundervollen Abend.

Die 19 schönsten Künstler und Künstlerinnen, einen Rapper und einen DJ (die waren aber auch beide wunderschön, vor allem wegen ihrer Zöpfe!), eingeladen von den 2 schönsten Chefs in ganz Berlin.

21 Künstler in 3h, da fragt man sich vorher schonmal wie das aussieht live on Stage. Singen alle gleichzeitig? Bekommt jeder den Slot für 1 Song oder wird vielleicht sogar doch ein Theaterstück aufgeführt – das wurde alles offen gehalten. Es sollte Variante 2 werden, jeder Act hat einen Song präsentiert, ich hätte mir gewünscht wir hätten dem Treiben noch weitere 3h zusehen dürfen.

In den Abend gestartet sind wir mit dem Frontmann der Band „ABBY“, er hat mit seiner Gitarre gefühlvoll in den Abend eingeführt. „Elif“ präsentierte mit ihrer tiefenentspannten, wunderschönen Art den Song „Umwege gehen“. „Elif“ sagte den mir bisher unbekannten Künstler „Drangsal“ an, bei dem schon sein Äußeres künstlerisch wertvoll ist. Guter Junge, mal was anderes, kann man öfter hören.

„Max Prosa“ folgte schnellen Fußes, er poesierte wie eh und je den Song „Glücklich mit nichts“.

Dann musste ich aber echt mal für kleine Tiger, soviel Aufregung geht eben irgendwann auch auf die Blase. Gekonnt schwebte ich auf meiner Wolke 7 durch den Saal bishin zum Eingang als der liebe Max den noch lieberen „Nisse“ ansagte…. Super dachte ich….schnell auf Wolke 1 springen, die hat mehr PS und ab zurück auf meinen Platz cruisen. „Nisse“ sang meinen Lieblingssong „Wie ein Mann“, wie immer gekonnt körperkontrolliert und sowieso sexy wie eh und je. Da hab ich dann schon eine kleine Fanträne verdrückt.

Jetzt war es aber Zeit wieder auf meine Wolke 7 zu steigen und kurz den Raum zu verlassen.

„Teesy“ und „Liam X“ fingen mit Verspätung an zu spielen, die hatten nämlich extra für mich so getan als wäre mit dem Keyboard was nicht ok damit ich nichts verpasse. 😉 „Teesy“ hatte nen guten Tag, der hat uns nicht nur an die Wand gerappt, der hat auch noch getanzt als gäbs keinen Morgen….Wahnsinn, Sarah ist jetzt „Teesy“-Fan!

„Femme Schmidt“ hat einen ruhigeren Ton angeschlagen, das war die Einstimmung auf „Friedrich Liechtenstein“

Dieser „Friedrich Liechtenstein“ ist ein Original, den muss man auch unbedingt mal live gesehen haben bevor man abtritt.Er erzählte uns erst die wahre Geschichte über sein Leben als „Elevator Man“ und gab dann den Song „Ride“ von „Lana del Ray“ zum Besten. Wirklich berührend, meine Begleitung schluchzte sogar kurz. Da packts dann auch mal nen echten Mann wenns so, so schön ist.

Es folgte ein Künstler namens „Dagobert“. Was der für ne Show abzieht, darauf war ich nicht gefasst. Von einer Sekunde auf die andere befand ich mich in Schlager-Heaven mit dem Typen mit gegelten Haaren und Lederstiefeln. Was für ne Show, er lief durchs Publikum, grabbelte nem Mädel aufm Kopf rum (Schlagerstyle eben), und drangsalierte die vorderen Reihen fast mit seinem Mikrofonkabel. Ich war erneut verliebt.

Der Sänger von der Band „Die Sterne“ performte „Universal Tellerwäscher“ – richtig schön zum mittanzen, es folgte „Teesy“ nochmal solo mit „Wen rufst du nachts an“ dann „Isolation Berlin“, Buddys von unserer Lisa, „Milliarden“  mit nem Song deddicated to Leadsingers Wife Anne. Der Tom von der Band „Fotos“ machte auch nochmal einen auf ruhig und dann folgte endlich meine „Balbina“, die Frau der ich stundenlang zuhören könnte. „Balbina“ spielte ihre aktuelle Single „Milchglas“ und tanzte um ihr Leben. An „Balbina“ würde auch noch der zerschundenste Mehlsack sexy aussehen.

„Balbina“ sagte ihre Freundin „Leslie Clio“ an, die ja echt tanzen kann – falls es mit der Musikkarriere nicht klappen sollte, tanzen wäre auf jeden Fall eine Option.

Geheimact Numero 1 betrat den Raum, der Mann mit den 2 Zöpfen, Mister Köpenick himself  „Romano“, da saß dann keiner mehr auf seinem Platz. Wer seine Mutter so richtig doll liebt, der schreibt ihr eben auch nen Song! Gefällt uns!

Dann kam die tolle „Dota“, auf „Dota“ folgte sexy „Judith Holofernes“, ich konnte nicht noch mehr aus dem Häuschen sein…..

Die „Mighty Oaks“ coverten von „Fleetwood Mac“ den Song „Dreams“ und ganz zum Schluss, folgte dann noch der schönste DJ,Geheimact Numero 2, nämlich „Oliver Koletzki“.

21 schöne Künstler, 2 schöne Chefs und last but not least: eine noch viel schönere Band bescherte allen einen schönen Abend, so schön konnte Depeche Mode an dem Abend garnicht peformen! Wer da lieber in die Waldbühne ist, war echt selbst Schuld…..

Die Band begleitete alle 21 Künstler über 3h, was ne Leistung. Ich habe nicht einen Fehler wahr genommen, und dann waren sie auch noch alle schön, war also nicht nur was fürs Ohr sondern auch was fürs Auge! 😉

Die After-Show-Party musste für mich leider früh enden, aber dort sichtete ich dann auch noch meinen LieblingsPrediger „Curse“.

So einen gelungenen Abend hatte ich seit Jahren nicht, und alles in einer unfassbar schönen Kulisse und so nah am Künstler, dass es fast wie ein Wohnzimmerkonzert war.

Chapeau liebes Team von „Mit Vergnügen“ – ab sofort feiert ihr jedes Jahr!

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Sarah

Zu Unrecht erfolgreich

Endlich mal wieder erfrischende deutsche Musik die nicht klingt wie jeder andere den man so in den deutschsprachigen Charts hört. „Sonnencrememädchen“ war der erste Song den ich mir angehört habe, erfrischend und Ohrwurmlastig! Toll toll toll!

Bei dem Song „Neo Hipster“ habe ich mir erstmal einen Kaffee gemacht und mir die Sonne ins Gesicht scheinen lassen, der richtige Song um die Seele baumeln zu lassen und über seine eigenen Klischees zu lachen. 

Aber Zu Unrecht erfolgreich können genausogut auch nachdenklich und betrübt sein ohne aufgesetzt zu wirken, wie zum Beispiel in dem Song „Dunkel„.

 

Die Sängerin Doreen Müller erinnert in ihrer Stimmfarbe an Judith Holofernes, zusammen mit ihrem Bandkollegen Nils Radeisen wechseln sie sich bei den Liedern ab. Die Instrumente spielten sie alle selbst ein, bei ausgewählten Liedern wurden Sie von anderen Musikern instrumental unterstützt. Bis auf das Lied „Unicorn Heaven“ sind alle Lieder deutschsprachig, aber auch „Unicorn Heaven“ ist absolut hörenswert, es ist sehr verspielt und romantisch.

Politisch wird’s bei „Nette Nazis„, das Lied mag lustig daherkommen, aber lachen kann man trotzdem nicht, da es die Realität und das Gedankengut in unserem Land widerspiegelt. Vielleicht regt es manch einen an über sich und sein Umfeld umzudenken – ich hoffe sehr!

 

Nils gedenkt in dem Lied „Nordmann“ dem heutzutage unnötigen Ritual sich zu Weihnachten echte Bäume ins Wohnzimmer zu stellen, daraus einen Song zu machen – Thumbs up!

Zu Unrecht erfolgreich zeigen mit jedem weiteren Lied wie tiefsinnig sie sind, aus dem Hobbyprojekt sollte sich unserer Meinung nach ein Hauptberuflichprojekt entwickeln!

Aktuell arbeiten Doreen und Nils an ihrem zweiten Album, über Live-Auftritte ist uns derzeit nichts bekannt. Das wird sich aber sicher ganz schnell ändern!

Bitte schenkt uns mehr davon ihr Zu Unrecht erfolgreich und bald total erfolgreichen zwei!

 

Sarah

https://www.youtube.com/watch?v=KAtPKryH7Yo

Tim Bendzko – keine Maschine

Geschichten schreiben kann er, dieser Tim Bendzko – über sich, seine Lieben, seine Geliebten und was ihn alles bewegt.

Musik macht er sicherlich genauso lang wie er Fußball spielt. An sich geglaubt hat er immer, ich ebenfalls. „Tim wird bekannt, die Leute werden seine Lieder singen.“ Wie bekannt er dann wurde, das hat dann aber dann doch kaum jemand kommen sehen. Auf Tim hatte Deutschland gewartet, er war endlich mal wieder jemand der die Dinge unserer Generation ansprach und gerade mit seinem „Nichtperfektsein“ konnten sich soviele identifizieren. 

Der Erfolg hat ihn nicht abheben lassen, er hat ihn wohl sogar noch mehr zu seinen Wurzeln geführt. Tim liebt die Musik, die Musik liebt ihn.

„Keine Maschine“ vom kommenden Album „Immer noch Mensch“ ist nach langer Durststrecke ein typischer Bendzko. Durchproduziert bis zum letzten Ton, ein Video in einer der schönsten Ecken unserer Welt und serviert wird das Schmuckstück mit Cocktailkirsche und Happy End.

 

https://www.youtube.com/watch?v=u5Vz7obL460

Sarah

Antoine Villoutreix – Paris Berlin

Antoine Villoutreix, der französische Wahlberliner lebt seit einigen Jahren in unserer chaotisch schönen Hauptstadt.

Die Einflüsse spürt man in seiner Musik, ein klangvoller Mix aus Folk, Chanson und Swing.

Ab dem ersten Lied „Alright“ seines neuen Albums „Paris Berlin“ fliegt man auf einer Wolke, gebettet in Geigen, Gitarren, Schlagzeug und dieser unverwechselbaren hauchig-rauen Stimme.

Antoine begleitet zurück in die Vergangenheit, auf Konzerte die man besucht hat, Menschen die man getroffen hat und Stunden, die man in vollen Zügen genossen hat. Er nimmt mit in die Zukunft, wärmt das Herz und berührt.

Antoine singt nicht nur auf Französisch, er bedient sich genauso gern an unserer Sprache, was äußerst charmant klingt mit diesem französischen Akzent. „Neben dir“ zeigt, wie klug seine Texte sind und wie fantastisch er die Musik dazu arrangiert.

Das neue Album von Antoine VilloutreixParis Berlin“ stellt er am 13.05.2016 im Stummfilmkino Delphi in Berlin vor.

 

Wir sind begeistert von Antoine Villoutreix, ein absoluter Geheimtip.

 

Wir sehen uns im Stummfilmkino Delphi zu seiner Record Release!

 

Hier der FB-Link zum Konzert: Antoine Villoutreix in Berlin 13.05.2016

https://www.youtube.com/watch?v=eyzXk6jTfXU

Sarah